Zum Thron der Gnade

Heute morgen saß ich im Wartezimmer. Da ich ein Termin zur Blutabnahme hatte, durfte ich vorher nichts essen. Dennoch hatte ich ein köstliches Frühstück mitten in der Arztpraxis. Eine Speise die so viel mehr ist. Das Wort Gottes. Sein Worte sind Geist und Leben. Folgender Vers hat mich angesprochen: Hebräer 4:16

Wenn du nicht Supermann bist (aber selbst der braucht Jesus), geht es dir wahrscheinlich wie mir: Es gibt immer mal wieder Zeiten, die sehr anstrengend und herausfordernd sind. Phasen, wo du dir denkst: “Sag mal was ist hier denn eigentlich los in den letzten Tagen?“.

Das “Schöne” an solchen Zeiten ist, dass ich extrem durstig nach Gnade werde. Ich merke, wie sehr ich Gott in meinem Leben brauche. Ich stelle fest, wie abhängig ich doch von ihm bin und sein möchte. Und dann kommt plötzlich dieser Moment, wo ich die Gegenwart Gottes spüre und sehe, wie er vielleicht nicht gleich die Situation beendet aber mir Kraft und Zuversicht gibt. Auf einmal kann ich die Situation irgendwie besser tragen. Überraschend ist die Last gar nicht mehr so schwer. Ich werde tatsächlich getragen. Von Jesus. Dann entsteht Dankbarkeit und Intimität mit Gott. Ist er nicht gut? Hat er dich und mich nicht schon soo oft getragen und geleitet? Er ist der gute Hirte. Vertraue ihm. Es lohnt sich.

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Schwanger vom Heiligen Geist?

Als ich die Geburt Jesu in Matthäus 1 gelesen habe, hat mich ein Ausdruck besonders angesprochen:
“Schwanger von Heiligen Geist” bzw. paar Verse weiter: “erzeugt vom Heiligen Geist”.

Sinngemäß möchte ich auch “schwanger” vom Heiligen Geist werden. Ich möchte dass er derjenige ist, der in meinem Leben etwas initialisieren darf. Denn die Frucht des Geistes ist wunderbar: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung …

Er soll und darf ein Werk in meinem Leben tun. Vielleicht sehen wir es nicht immer gleich. Aber vielleicht läufst du du ja schon mit einer geistlichen dicken Kugel 😉 rum. Und dann kommt es zu einer herrlichen Geburt und das Ergebnis ist immer Jesus. Der Heilige Geist zeigt immer auf Jesus.

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Gottes Gegenwart praktizieren – Ein Tipp!

Vielleicht hast du dich schon mal gefragt: “Wie kann ich Gottes Gegenwart wahrnehmen oder mehr spüren?

Hier ein ganz einfacher Schritt und Tipp:
Jesus hat uns folgendes versprochen.

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!

Mt 28:20

Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!

Hebr 13:5

Fange an, dich auf diese ewige Wahrheit zu stützen, indem du dir immer wieder sagst: “Danke Jesus, dass du jetzt bei mir bist.”

Gerade in Situation, wo du Gottes Gegenwart gar nicht spürst und es scheint, als seist du ganz allein. Dann sprich das Wort Gottes aus: “Danke Jesus, dass du mich niemals verlässt und immer bei mir bist.”

Versuche es mal, durch den kompletten Tag hinweg zu praktizieren.
Und insbesondere in Momenten, wo du dich hilflos und kraftlos fühlst.

Du wirst seinen Frieden merken. Denn er selbst ist der Friedefürst.
Er liebt dich. Er ist dein Hirte. Niemals lässt er dich allein. Lass dich von deinen Gefühlen nicht in die Irre fühlen. Stelle dich auf sein Versprechen.

Danke Jesus, dass du jetzt gerade bei mir bist.

Wie kann ich Gott besser kennen lernen?

Heute morgen hatte ich folgenden Gedanken. Was muss ich tun, damit ich in einem halben Jahr sagen kann: “Ich habe Jesus mehr und besser kennen gelernt. Wir haben eine tiefere Beziehung wie vor einem halben Jahr“.

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Warum bin ich unzufrieden?

Bist du zufrieden? Ist deine Seele zur Ruhe gekommen und angekommen? Kannst du sagen, ich bin zufrieden, der Durst meiner Seele ist gestillt?

Obwohl ich ein Christ bin, kann ich das leider nicht immer von mir behaupten. Und dennoch sind es doch genau diese Zeiten der Frustration, die mich dazu veranlassen Gott nochmal ganz neu zu suchen. Kennst du diesen heilsamen Seufzer nach einem Gespräch mit Gott? “Ach, das tat gut. Endlich mal wieder mit Jesus geredet. ”
Meine Seele fühlt sich wieder leicht an und hat wieder Flügel bekommen: Hoffnung und Zuversicht. Danke Jesus.

Ich glaube Frustration ist ein Symptom dafür, dass wir unsere Augen von Jesus abgewendet haben und an falschen Quellen nach Zufriedenheit und Fülle suchen. Und dies kann man auch fast niemanden verübeln, denn die Welt kommuniziert uns permanent, was angeblich zu tun ist und womit wir uns zu vergleichen haben, damit wir endlich glücklich sind.

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Blind und kurzsichtig? Das solltest du niemals vergessen …

Ich bin zufällig im 2. Petrus 1 gelandet. Und mich haben besonders die ersten 9 Verse sehr angesprochen.

Vers 1:
Petrus spricht hier von einem kostbaren Glauben. Empfinden wir unseren Glauben auch als kostbar? Haben wir erkannt, wie wertvoll dieser ist? Was für ein Geschenk! Oder halten wir unseren Glauben immer noch “klein”? Er ist ja soo kostbar. Wir sollten unseren Glauben genießen und davon begeistert sein und genauso euphorisch reden können wie Petrus. Wir haben echtes Leben gefunden bzw. viel mehr empfangen.

Aber von welchen Glauben spricht Petrus hier eigentlich? Ein einfacher Glaube an den “lieben Gott”? Schau her, was Petrus direkt im ersten Vers noch schreibt: “… welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus…

Jesus Christus ist unsere Gerechtigkeit. Er ist unserer Retter. Jesus starb für unsere (deine und meine) Schuld am Kreuz. Jesus, der ohne Sünde war, wurde für uns zur Sünde. Warum? Damit wir im Umkehrschluss für immer gerecht gesprochen sind. Deshalb sind wir nicht stolz auf unsere Selbstgerechtigkeit. Weil wir wissen, dass vollständig gerecht gepsrochen sind, allein durch Jesus. Er hat es getan.

Papa Gott hat in seinem vollbrachten Werk am Kreuz eine 100% korrekte juristische gerechte Grundlage geschaffen, um dich zu segnen, um dich zu retten, um dir gerne sagen zu können: DIR IST VERGEBEN. Komm nach Hause. Werde mein Kind.

Deine Sünden liegen nicht irgendwo unter dem Teppich und kommen eines Tages wieder hoch. Jesus schrie am Kreuz: “Es ist vollbracht!”. Vergeben. Für immer. Durch das Kreuz. Halleluja. Deshalb gefällt es mir, dass Petrus hier vom “empfangen” spricht. Wir haben das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen. Nicht verdient. Sondern einfach empfangen. Er hat es für dich getan. Ahnst du langsam, wie sehr du eigentlich geliebt bist, dass Jesus so etwas für dich tut? Er wollte dich nicht verlieren. Huhie… schnell weiter zum zweiten Vers:

Vers 2:
Wusstest du, dass man Gnade und Friede in seinem Leben multiplizieren kann? Wer möchte das nicht!? In meinem Leben darf sich gerne Gnade und Friede vervielfachen. 🙂 Immer her damit. Aber wie? Petrus schreibt hier: Durch Offenbarung. Durch Erkenntnis. Je mehr wir unseren wunderbaren Retter Jesus sehen. “…Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil in der Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus! …

Vers 3:
Der nächste Knaller: Jesus schenkt uns selbst die Kraft, um so zu leben, wie es ihm gefällt. Auch hier gilt: Empfangen! Wir haben durch den Heiligen Geist Kraft empfangen. Jesus hat dich berufen. Diese Kraft mehr und mehr in meinem Leben als Nachfolger freizusetzen, will ich noch viel mehr entdecken. Und wie? Auch hier wieder: Durch die Erkenntnis.

Vers 4:
Wir haben Anteil an seiner göttlichen Natur. Boom! Würde es nicht in der Bibel stehen, könnte ich es kaum glauben. Aber es steht da. Also will ich es noch mehr erleben.

Vers 6-8:
Verse 6-8 sind selbsterklärend. Gleich komme ich zum eigentlichen Punkt, der mich sehr angesprochen hat. Hier Verse 6-8:

6 Aus der Erkenntnis Gottes folgt Selbstbeherrschung. Aus der Selbstbeherrschung wächst Geduld und aus der Geduld ein Leben im Glauben zur Ehre Gottes.
7 Aus der Ehrfurcht vor Gott entspringt die Liebe zu den Gläubigen, und aus dieser schließlich die Liebe zu allen Menschen.
8 Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.

Vers 8 gefällt mir auch sehr: Sie lassen uns nicht träge und unfruchtbar sein. Bingo, das wollen wir!

Aber nun zu dem eigentlichen Knackpunkt: Vers 9

Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.

Womit fängt die Erkenntnis an? Was ist die Grundlage? Die Reinigung unserer Sünden. Das Evangelium. Das Kreuz. Die Auferstehung.

Blind und kurzsichtig? Worauf haben wir unseren Fokus? Haben wir dieses wunderbare Geschenk der Vergebung aus den Augen verloren? Schauen wir noch Jesus an? Sehen wir den Ewigkeitswert? Oder sehen wir gerade nur das Nächstliegende und den Betrug dieser Welt? Haben wir uns dazu verleiten lassen, uns zu vergleichen? Lass uns wieder auf Jesus schauen. Der Himmel ist unser Zuhause. Er wartet auf uns. Einges Tages werden wir dort sein. Aber auch hier auf der Erde werden wir es in der Endzeit mehr und mehr erleben, wie sich der Himmel durch uns Gläubigen hier auf Erden manifiestieren möchte.

Ich möchte nicht mehr blind und kurzsichtig für den Himmel sein …

Wie bekomme ich neue Offenbarung und Erkenntnis von Gott?

Neue Offenbarungen

Wir alle lieben diese Phasen, wo wir neue frische Offenbarungen und Erkenntnis von Gott empfangen, wo eine Wahrheit tief in das Herz hinein rutscht, wo der Heilige Geist es uns schenkt, dass wir plötzlich Dinge sehen und erkennen, die wir all die Jahre übersehen haben.

Der Damm bricht …

Nach so vielen Gottesdiensten, nach so vielen Predigten, nach so vielen Büchern …. plötzlich bricht die Härte und Unaufmerksamkeit unseres Herzen ein. Wie ein Damm der einbricht. Nun sprudelt die Wahrheit Gottes ungehindert in unser Herzen und erfrischt uns. Ermutigt uns. Heilt uns. Befähigt uns. Gibt uns Kraft und Zuversicht.

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Jesus hat das letzte Wort und nicht deine Umstände

“Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel”, sagt Gott, der Herr, der immer gegenwärtig ist, der immer war und der kommen wird, der Allmächtige.

Offenbarung 1:8

Jesus ist das Alpha und das Omega. Der Anfang und das Ende. Jesus hat das letzte Wort in deiner Situation und nicht die Krankheit, die Attacke, die negative Diagnose oder was dich sonst gerade herausfordert.

Sieht Gott noch meine Sünden?

Was für eine radikale Aussage, die Gott hier selbst trifft. Er gedenkt nie mehr an deine und meine Sünden.

denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken

Hebräer 8:12

Ein paar Kapitel vorher (Hebräer 4:16) sehen wir diese wunderbare Einladung:

So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!

Hebräer 4:16
Eine Einladung für dich

Wir sind eingeladen zum Thron Gottes zu kommen. Und zwar mit Freimütigkeit. Warum? Damit wir Gnade finden.

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