Zornige Atmosphäre entgiften

Auf dem Weg zum Streit

Jeder kennt diese Situation. Man unterhält sich mit seinem Partner oder einem Freund oder einem Kollegen und man merkt dass da irgendwie eine gereizte Atmosphäre ist oder gerade entsteht. Der Wortfall und die Betonung schaukeln sich immer weiter hoch bis es “platzt!’ und es zu einem Streit ausartet.

Kennst du sowas? Wo du auf dem “Weg zum Streit” eigentlich schon merkst, dass es in die falsche Richtung geht?

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Mit Gott in den Tag starten

Wie starten wir in den Tag?

Überlassen wir es dem “Zufall”, wie wir in den Tag starten? Nach dem Motto: Es kommt wie es kommt. Entweder bin ich gut gelaunt oder schlecht gelaunt. Entweder ich freue mich oder eben nicht. Nehmen wir überhaupt wahr, in was für einer Stimmung wir starten oder bekommen wir das schon gar nicht mehr so richtig mit sondern plätschern einfach so in den Tag hinein?

Ich denke wir tun gut daran, positiv und fokusiert in den Tag zu starten.

Eine Entscheidung

Alles fängt erstmal mit der grundsätzlichen Entscheidung an: Ja, ich starte positiv in den Tag. Ja, ich werde diesen Tag mit Gott genießen: Egal, was meine Gefühle oder meine Umstände mir sagen. Ich werde diesen Tag mit Gott genießen.

Hast du dich entschieden?

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Jesus sieht dich

Jesus schickte seine Jünger allein los und verbrachte den Abend allein auf dem Berg und betete. Er hatte Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater. Eine Zeit, die Ihm sicherlich wichtig und wertvoll war.

Parallel mühten sich die Jünger beim Rudern ab. Denn sie waren auf der See und ein heftiger Wind stand ihnen entgegen.

Nun kommen wir zu der Stelle, die mich besonders angesprochen hat.
In Markus 6:48 heißt es: Als Jesus sah(!), wie sie sich abmühten, kam er zu ihnen. Jesus sieht dich. Aber lies selbst:

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In der Liebe Gottes verwurzelt

dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet,

Eph 3:17 (SLT)
Ein Verlangen Gottes

Gott möchte in uns Wohnung nehmen. Er möchte nicht, dass wir ihn einfach nur anerkennen oder wie bei einer Wahl einfach unser Kreuz bei Jesus setzen. Sondern da ist ein tiefes Verlangen, ein Herzenswunsch, an und in unser Leben Anteil haben zu dürfen. Er möchte in uns wohnen. Das Wort für “in euch leben” oder “in euch wohnen” heißt im Grundtext tatsächlich: Dauerhaft wohnen.

In Ihm, in Jesus, wohnt die ganze Fülle Gottes (Kol 1:19, Kol 2:9). Und dieser Jesus möchte in uns wohnen. Die Fülle Gottes möchte in uns wohnen. Die Fülle möchte jeden Mangel den wir in uns haben ausfüllen.

Es ist leider oft zu einer religiösen Floskel geworden: “Jesus möchte in dein Herz einziehen“. Aber verstehen wir überhaupt was das bedeutet? Nehmen wir uns die Zeit, diese Wahrheit mal zu realisieren? Jesus, die Fülle Gottes, möchte in uns wohnen, möchte mit uns zusammen leben.

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Wieso folgen mir keine Zeichen und Wunder?

Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen (= dauernd zuteil werden): in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in (= mit) neuen Zungen reden, werden Schlangen aufheben und, wenn sie etwas Todbringendes (oder: Giftiges) trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“

Markus 16:17-18

Erlebe ich diese Zeichen?

Als ich diesen Vers gelesen habe, hatte ich folgende Fragen im Kopf:
Erlebe ich das?
Treibe ich Dämonen aus?
Erlebe ich Heilungen?
Werde ich diese Dinge irgendwann erleben, wenn ich mein Christsein so weiterlebe, wie ich es derzeit tue?
Werden mir diese Zeichen folgen?
Kann ich in paar Jahren auf mein Leben schauen und sagen: “Ja, diese Zeichen sind in meinem Leben regelmäßig vorgekommen.”
Was werden wir antworten, wenn ein Fremder die Bibel aufschlägt und uns fragt: “Erlebst du das? Stimmt das?”

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Gott ist freundlich

Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist: wohl dem Manne, der auf ihn vertraut!

Ps 34:8

Gott schaut dich freunlich an

Gott ist freundlich. Gott schaut dich mit einem freundlichen Gesicht an. Siehst du es, wie Gott dich freundlich anschaut? Ich liebe diesen Gedanken, weil er so praktisch und nahbar ist. Was für eine schöne Wahrheit.

Das Thema Freundlichkeit fasziniert mich, weil Freundlichkeit simpel aber so kraftvoll und wertvoll ist. Wie angenehm es doch ist, wenn die Dame an der Kasse mich freundlich grüßt und mir einen schönen Tag wünscht. Wie vertrauter es sich doch anfühlt, wenn der Nachbar am Postkasten mir freundlich ein schönen Feierabend wünscht. Wie gesehen und gewollt ich mich doch fühle, wenn ich auf einer Veranstaltung freundlich begrüßt werde. Was für ein erfreuter Start in den Tag es doch ist, wenn das erste Gesicht mich freundlich anschaut. Es macht etwas mit uns. Es macht etwas mit der Atmosphäre.

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Geist der Gnade

Sodann will ich […] den Geist der Gnade und der Bitte um Gnade ausgießen

Sach 12:10

Ausgegossen

Der Heilige Geist, der über uns ausgegossen wurde, ist ein Geist der Gnade.
Als Christ hat es in deinem Herzen nicht nur ein bisschen Heiliger Geist reingetropft. Du hast auch nicht nur ein paar Spritzer abbekommen wie beim Blumen gießen. Nein, der Heilige Geist, der Geist der Gnade und der Liebe wurde reichlich AUSGEGOSSEN. Platsch!!!

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reines Gewissen

um wieviel mehr wird das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen!

Heb 9:14

Durch das Blut Jesu, durch das vollbrachte Werk von Jesus wird unser Gewissen von toten Werken gereinigt. Wozu? Damit wir dem lebendigen Gott dienen können.

In Freude dienen

In Freiheit dienen zu können, ist etwas wunderbares. Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn wir jemanden eine Überraschung machen. Es fühlt sich nicht nach “harter Arbeit” an sondern ganz im Gegenteil: Man hat riesige Freude daran, den anderen zu beschenken. Ja, es macht Freude. Man macht es gerne. Es fühlt sich gut an.

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Anker für die Seele

damit wir durch zwei unabänderliche Tatsachen, bei denen Gott unmöglich getäuscht haben kann, eine starke Ermutigung besäßen, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die uns eröffnete Hoffnung zu ergreifen.

Heb 6:18

In dieser besitzen wir ja gleichsam einen festen und zuverlässigen Anker für unsere Seele, der bis hinter den Vorhang (in das himmlische Heiligtum) hineinreicht,

Heb 6:19

Was für ein tiefes Bild: “Ein Anker für unsere Seele, der bis hinter den Vorhang (also in Gottes heilige Gegenwart) hineinreicht”.

Jesus selbst ist diese Hoffnung. In Ihm sind wir tief verankert in der Gegenwart Gottes. Im alten Testament durfte nur der Hohepriester in dieses Heiligtum und musste sich vorher reinigen. Um die Sünden zu bedecken, war es nötig Blut zu vergießen. Ein Tier wurde geschlachtet.

Doch Jesus bedeckte unsere Sünde nicht. Er nahm sie vollständig hinfort. Er vergoß sein eigenes Blut, welches uns komplett reinigt. Für immer. Er – der Sohn Gottes – hat sich selbst geopfert. Mir und dir ist vergeben in Jesus. Ein für alle mal. Im neuen Testament hören wir die Sehnsucht des Vaters: “Kommt nach Hause, der Weg ist frei. Mein Sohn Jesus ist der Weg.“.

Wenn die Stürme des Lebens und Ströme dieser Welt uns hin und her reißen, haben wir ein festen Anker für unsere Seele. Jesus. Die Gegenwart Gottes.

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Sinne trainieren

Für Gereifte (oder: Vollkommene, d.h. Erwachsene) dagegen ist die feste Nahrung da, nämlich für die, welche infolge ihrer Gewöhnung geübte Sinne (= Sinneswerkzeuge) besitzen, so dass sie das Gute und das Schlechte zu unterscheiden vermögen.

Heb 5:14

Wir können unsere Sinne trainieren. Wir können die Wahrheiten aus dem Wort Gottes bewusst praktizieren und unsere Sinne dadurch geistlich stärken und erneuern. Wenn mich ein Bibelvers anspricht, gefällt mir der Gedanke: “Wie kann ich diese Wahrheit in meinem Alltag anwenden?” Oder gegebenfalls: “Jesus, ich verstehe das nicht, wie ist das gemeint? Wie kann ich das anwenden?

Was ist die Folge davon? Reife und die Fähigkeit immer besser das Gute vom Schlechten zu unterscheiden.

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