In der Liebe Gottes verwurzelt

dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet,

Eph 3:17 (SLT)
Ein Verlangen Gottes

Gott möchte in uns Wohnung nehmen. Er möchte nicht, dass wir ihn einfach nur anerkennen oder wie bei einer Wahl einfach unser Kreuz bei Jesus setzen. Sondern da ist ein tiefes Verlangen, ein Herzenswunsch, an und in unser Leben Anteil haben zu dürfen. Er möchte in uns wohnen. Das Wort für “in euch leben” oder “in euch wohnen” heißt im Grundtext tatsächlich: Dauerhaft wohnen.

In Ihm, in Jesus, wohnt die ganze Fülle Gottes (Kol 1:19, Kol 2:9). Und dieser Jesus möchte in uns wohnen. Die Fülle Gottes möchte in uns wohnen. Die Fülle möchte jeden Mangel den wir in uns haben ausfüllen.

Es ist leider oft zu einer religiösen Floskel geworden: “Jesus möchte in dein Herz einziehen“. Aber verstehen wir überhaupt was das bedeutet? Nehmen wir uns die Zeit, diese Wahrheit mal zu realisieren? Jesus, die Fülle Gottes, möchte in uns wohnen, möchte mit uns zusammen leben.

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Etwas tun oder etwas lassen?

Oft denkt man ja: Was muss ich tun, damit ich glücklich und gesund bin oder bleibe?

Oft ist man in diesem Denken drinn: Was gibt mir Kraft und Freude?

Ich hatte folgenden Gedanken

Was ist, wenn es gar nicht immer darum geht, etwas zu tun, damit ich glücklich bin sondern es einfach in Jesus Christus gegeben ist und ich eher aufpassen muss, dass mich nichts um diese geschenkte Glückseligkeit beraubt?

Nicht: Was gibt mir Freude?
Sondern: Was raubt mir die Freude? Lasse ich es zu?

Ich tue nicht etwas, um glücklich zu sein.
Sondern ich BIN bereits in Jesus glücklich und lasse es mir nicht mehr rauben.

Ich freue mich, weil ich bereits in Jesus glücklich bin.
Ich bin dankbar, weil ich bereits in Jesus glücklich bin.
Ich sorge mich nicht, weil ich mir mein Glück nicht nehmen lasse (und nicht damit ich mehr glücklicher werde).

Unterschiedliche Perspektiven

Mir hat es irgendwie geholfen, auch mal die andere Perspektive zu sehen:
1) Tue ich etwas, um glücklich zu sein
2) Oder passe ich auf, dass ich mir mein Glück durch dies oder das nicht kaputt machen lasse

Ich könnte jetzt auch noch paar Bibelstellen nennen. Zum Beispiel Joh 10:10 und diese ausarbeiten.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und Unheil anzurichten; ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluß haben.

Johannes 10:10

Aber es sollte einfach nur ein kurzer spontaner Gedanke zwischendurch sein. 🙂

Wieso folgen mir keine Zeichen und Wunder?

Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen (= dauernd zuteil werden): in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in (= mit) neuen Zungen reden, werden Schlangen aufheben und, wenn sie etwas Todbringendes (oder: Giftiges) trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“

Markus 16:17-18

Erlebe ich diese Zeichen?

Als ich diesen Vers gelesen habe, hatte ich folgende Fragen im Kopf:
Erlebe ich das?
Treibe ich Dämonen aus?
Erlebe ich Heilungen?
Werde ich diese Dinge irgendwann erleben, wenn ich mein Christsein so weiterlebe, wie ich es derzeit tue?
Werden mir diese Zeichen folgen?
Kann ich in paar Jahren auf mein Leben schauen und sagen: “Ja, diese Zeichen sind in meinem Leben regelmäßig vorgekommen.”
Was werden wir antworten, wenn ein Fremder die Bibel aufschlägt und uns fragt: “Erlebst du das? Stimmt das?”

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Gott ist freundlich

Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist: wohl dem Manne, der auf ihn vertraut!

Ps 34:8

Gott schaut dich freunlich an

Gott ist freundlich. Gott schaut dich mit einem freundlichen Gesicht an. Siehst du es, wie Gott dich freundlich anschaut? Ich liebe diesen Gedanken, weil er so praktisch und nahbar ist. Was für eine schöne Wahrheit.

Das Thema Freundlichkeit fasziniert mich, weil Freundlichkeit simpel aber so kraftvoll und wertvoll ist. Wie angenehm es doch ist, wenn die Dame an der Kasse mich freundlich grüßt und mir einen schönen Tag wünscht. Wie vertrauter es sich doch anfühlt, wenn der Nachbar am Postkasten mir freundlich ein schönen Feierabend wünscht. Wie gesehen und gewollt ich mich doch fühle, wenn ich auf einer Veranstaltung freundlich begrüßt werde. Was für ein erfreuter Start in den Tag es doch ist, wenn das erste Gesicht mich freundlich anschaut. Es macht etwas mit uns. Es macht etwas mit der Atmosphäre.

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Geist der Gnade

Sodann will ich […] den Geist der Gnade und der Bitte um Gnade ausgießen

Sach 12:10

Ausgegossen

Der Heilige Geist, der über uns ausgegossen wurde, ist ein Geist der Gnade.
Als Christ hat es in deinem Herzen nicht nur ein bisschen Heiliger Geist reingetropft. Du hast auch nicht nur ein paar Spritzer abbekommen wie beim Blumen gießen. Nein, der Heilige Geist, der Geist der Gnade und der Liebe wurde reichlich AUSGEGOSSEN. Platsch!!!

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reines Gewissen

um wieviel mehr wird das Blut Christi, der kraft ewigen Geistes sich selbst als ein fehlerloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen!

Heb 9:14

Durch das Blut Jesu, durch das vollbrachte Werk von Jesus wird unser Gewissen von toten Werken gereinigt. Wozu? Damit wir dem lebendigen Gott dienen können.

In Freude dienen

In Freiheit dienen zu können, ist etwas wunderbares. Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn wir jemanden eine Überraschung machen. Es fühlt sich nicht nach “harter Arbeit” an sondern ganz im Gegenteil: Man hat riesige Freude daran, den anderen zu beschenken. Ja, es macht Freude. Man macht es gerne. Es fühlt sich gut an.

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Anker für die Seele

damit wir durch zwei unabänderliche Tatsachen, bei denen Gott unmöglich getäuscht haben kann, eine starke Ermutigung besäßen, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die uns eröffnete Hoffnung zu ergreifen.

Heb 6:18

In dieser besitzen wir ja gleichsam einen festen und zuverlässigen Anker für unsere Seele, der bis hinter den Vorhang (in das himmlische Heiligtum) hineinreicht,

Heb 6:19

Was für ein tiefes Bild: “Ein Anker für unsere Seele, der bis hinter den Vorhang (also in Gottes heilige Gegenwart) hineinreicht”.

Jesus selbst ist diese Hoffnung. In Ihm sind wir tief verankert in der Gegenwart Gottes. Im alten Testament durfte nur der Hohepriester in dieses Heiligtum und musste sich vorher reinigen. Um die Sünden zu bedecken, war es nötig Blut zu vergießen. Ein Tier wurde geschlachtet.

Doch Jesus bedeckte unsere Sünde nicht. Er nahm sie vollständig hinfort. Er vergoß sein eigenes Blut, welches uns komplett reinigt. Für immer. Er – der Sohn Gottes – hat sich selbst geopfert. Mir und dir ist vergeben in Jesus. Ein für alle mal. Im neuen Testament hören wir die Sehnsucht des Vaters: “Kommt nach Hause, der Weg ist frei. Mein Sohn Jesus ist der Weg.“.

Wenn die Stürme des Lebens und Ströme dieser Welt uns hin und her reißen, haben wir ein festen Anker für unsere Seele. Jesus. Die Gegenwart Gottes.

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Sinne trainieren

Für Gereifte (oder: Vollkommene, d.h. Erwachsene) dagegen ist die feste Nahrung da, nämlich für die, welche infolge ihrer Gewöhnung geübte Sinne (= Sinneswerkzeuge) besitzen, so dass sie das Gute und das Schlechte zu unterscheiden vermögen.

Heb 5:14

Wir können unsere Sinne trainieren. Wir können die Wahrheiten aus dem Wort Gottes bewusst praktizieren und unsere Sinne dadurch geistlich stärken und erneuern. Wenn mich ein Bibelvers anspricht, gefällt mir der Gedanke: “Wie kann ich diese Wahrheit in meinem Alltag anwenden?” Oder gegebenfalls: “Jesus, ich verstehe das nicht, wie ist das gemeint? Wie kann ich das anwenden?

Was ist die Folge davon? Reife und die Fähigkeit immer besser das Gute vom Schlechten zu unterscheiden.

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Keine Angst vor dem Tod

er sollte ja durch Gottes Gnade für jeden (= zum Besten eines jeden) den Tod schmecken.

Heb 2:9

Jesus hat für uns den Tod geschmeckt. Wenn wir über das Wort “schmecken” nachdenken, merken wir, dass es ganz viel mit Empfinden und Erfahrung zu tun hat. Jesus hat für uns diese abscheuliche Todeserfahrung geschmeckt und im wahrsten Sinne des Wortes: durchlebt. Er selber ist das Leben. Er selber ist die Auferstehung. Der Tod konnte ihn nicht halten.

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gute Werke – von Gott bereitgestellt

Denn sein Gebilde (oder: Werk) sind wir, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott im voraus bereitgestellt hat, damit wir in ihnen wandeln könnten (oder: sollen).

Eph 2:10

Wow! Ich bin sein persönliches Werk. Allein über diese Wahrheit mal ein paar Minuten nachzusinnen, offenbart mir, wie wertvoll und einzigartig ich bin.

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