Zum Thron der Gnade

Heute morgen saß ich im Wartezimmer. Da ich ein Termin zur Blutabnahme hatte, durfte ich vorher nichts essen. Dennoch hatte ich ein köstliches Frühstück mitten in der Arztpraxis. Eine Speise die so viel mehr ist. Das Wort Gottes. Sein Worte sind Geist und Leben. Folgender Vers hat mich angesprochen: Hebräer 4:16

Wenn du nicht Supermann bist (aber selbst der braucht Jesus), geht es dir wahrscheinlich wie mir: Es gibt immer mal wieder Zeiten, die sehr anstrengend und herausfordernd sind. Phasen, wo du dir denkst: “Sag mal was ist hier denn eigentlich los in den letzten Tagen?“.

Das “Schöne” an solchen Zeiten ist, dass ich extrem durstig nach Gnade werde. Ich merke, wie sehr ich Gott in meinem Leben brauche. Ich stelle fest, wie abhängig ich doch von ihm bin und sein möchte. Und dann kommt plötzlich dieser Moment, wo ich die Gegenwart Gottes spüre und sehe, wie er vielleicht nicht gleich die Situation beendet aber mir Kraft und Zuversicht gibt. Auf einmal kann ich die Situation irgendwie besser tragen. Überraschend ist die Last gar nicht mehr so schwer. Ich werde tatsächlich getragen. Von Jesus. Dann entsteht Dankbarkeit und Intimität mit Gott. Ist er nicht gut? Hat er dich und mich nicht schon soo oft getragen und geleitet? Er ist der gute Hirte. Vertraue ihm. Es lohnt sich.

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Etwas tun oder etwas lassen?

Oft denkt man ja: Was muss ich tun, damit ich glücklich und gesund bin oder bleibe?

Oft ist man in diesem Denken drinn: Was gibt mir Kraft und Freude?

Ich hatte folgenden Gedanken

Was ist, wenn es gar nicht immer darum geht, etwas zu tun, damit ich glücklich bin sondern es einfach in Jesus Christus gegeben ist und ich eher aufpassen muss, dass mich nichts um diese geschenkte Glückseligkeit beraubt?

Nicht: Was gibt mir Freude?
Sondern: Was raubt mir die Freude? Lasse ich es zu?

Ich tue nicht etwas, um glücklich zu sein.
Sondern ich BIN bereits in Jesus glücklich und lasse es mir nicht mehr rauben.

Ich freue mich, weil ich bereits in Jesus glücklich bin.
Ich bin dankbar, weil ich bereits in Jesus glücklich bin.
Ich sorge mich nicht, weil ich mir mein Glück nicht nehmen lasse (und nicht damit ich mehr glücklicher werde).

Unterschiedliche Perspektiven

Mir hat es irgendwie geholfen, auch mal die andere Perspektive zu sehen:
1) Tue ich etwas, um glücklich zu sein
2) Oder passe ich auf, dass ich mir mein Glück durch dies oder das nicht kaputt machen lasse

Ich könnte jetzt auch noch paar Bibelstellen nennen. Zum Beispiel Joh 10:10 und diese ausarbeiten.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und Unheil anzurichten; ich aber bin gekommen, damit die Schafe Leben haben und Überfluß haben.

Johannes 10:10

Aber es sollte einfach nur ein kurzer spontaner Gedanke zwischendurch sein. 🙂