Fallschirm Jesus Gnade Vertrauen

Fallschirmspringen mit Jesus

In einem Buch habe ich ein tolles Bild gelesen, dass möchte ich hier nochmal in eigenen Worten aufgreifen:

Wie sicher ist mein Schirm?

Fallschirmspringen ist schon irgendwie eine verrückte Sache. Was ist wenn der Schirm nicht richtig funktioniert? Man springt. Es geht um Leben und Tod. Irgendwie auch um Freiheit. Erfüllung. Adrenalin. Wie dem auch sei, alles verlässt sich auf den Fallschirm. Der Fallschirm-Springer springt ins Freie und vertraut auf seinen Schirm. Aber auch nicht ganz. Denn normalerweise befindet sich noch ein zweiter Ersatz Fallschirm im Rucksack, falls der erste Schirm versagt und nicht richtig funktioniert, gibt es immerhin noch ein Plan B.

Auch Gott fordert uns auf, den Sprung unsers Lebens zu machen, indem wir seiner Gnade, Jesus Christus und sein vollbrachtes Werk am Kreuz vertrauen. Im Gegensatz zum Fallschirm, versagt die Gnade Gottes nie. Wirst du springen? In das neue Leben in Christus? In den neuen Bund der Gnade? In die Sohnschaft? In das Reich Gottes? Bist du gesprungen?

Reservefallschirm ablegen

Aber bei diesem Sprung darf es keinen Reservefallschirm geben. Kein Plan B. Sondern allein die Gnade. Allein Christus. Vertraue Jesus. Lege jeden Notfallplan (“um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich noch ein paar eigenen Bemühung und Selbstgerechtigkeit im Gepräck“). Lass dich allein von der Gnade Gottes tragen. Bist du bereit, jede Form von Gesetzlichkeit und Religiosität abzulegen und mit den Worten des Paulus (2Kor 12,9) zu springen: Deine Gnade genügt mir. Jesus ist treu. Er wird dich treu halten. Spring. Gleite mit Jesus im Wind des Heiligen Geistes über die Erde und erlebe am Ende deines irdisches Leben eine herrliche Landung direkt im Himmel.

Es wird kein zweiten Sprung geben

Mein großer Bruder ist vor einiger Zeit das erste mal Fallschirm gesprungen. Seine Aussage war, dass es zwar “cool” war aber er während des Sprungs total verkrampft und ängstlich war. Das kann man natürlich verstehen. Er meinte auch, er möchte gerne irgendwann nochmal springen, weil er es dann auch wirklich genießen kann und nicht mehr so verkrampft ist. Das kennen wir doch alle, oder? Beim ersten mal ist man oft unsicher und verängstlicht. Und wenn man dann erstmal die Erfahrung gemacht hat, dann fängt es oft erst an, Spaß zu machen. Wenn man dann die Aktion wiederholt, fängt man an, sie zu genießen. Sei es nun beim Fallschirmspringen, Achterbahn, Referat, erster Fussball Einsatz, erster Arbeitstag, …..

Soll ich dir was verraten? Es wird keinen zweiten Sprung der Gnade in dieser Form geben. Wenn dein irdisches Leben vorbei ist und du feststellst “Oh so schlimm war das doch gar nicht. Jesus ist ja wirklich treu und gerecht und hat mich wunderbar nach Hause gebracht. Jetzt möchte ich gerne nochmal springen, weil ich jetzt ja weiß, dass es gar nicht so schlimm ist und ich nicht die ganze Zeit besorgt und verunsichert sein muss was die Gnade Gottes angeht. Warum habe ich nur so wenig vertraut? Jetzt könnte ich die Gnade Gottes besser genießen“.

Im Himmel gelandet

Dann ist es vorbei. Du bist im Himmel. Du bist Zuhause. 🙂 Du bist da, wo du als Kind Gottes hingehörst: Bei Papa. Völlig reingewaschen. Wie wunderbar. Es gibt in Jesus Christus keine Verdammnis. Auch wenn du dich manchmal schwer tust, Jesus zu vertrauen und dich in seiner Gnade fallen zu lassen. Du bist für immer gerecht gesprochen durch sein Blut. Aber worauf ich hinaus wollte. Diesen ganz besonderen Sprung. Hier auf der Erde. Den Genuss, seine Herrlichkeit, seine Gnade in dieser dunklen gefallenen Welt zu seiner Ehre zu erleben, wird es kein zweites mal geben. Ich habe das Empfinden, dass es ein ganz besonderes Privileg ist, was wir noch zu wenig entdeckt haben. Die meisten von uns, sind bereits gesprungen. Wollen wir anfangen, unseren verkrampften Griff am (Reserve)Schirm-Rucksack zu lösen, uns fallen zu lassen, Ihm zu vertrauen, seiner Gnade zu glauben und die Hände einfach weit ausstrecken und Ihn preisen und vertrauen? Weiß du was ein Tandemsprung ist? Du bist nicht allein. Jesus ist nicht irgendwo ein paar Meter weit weg mit seinem “eigenen” Schirm. Nein er ist dir ganz nah. Ihr seid zusammen unterwegs. Ihr teilt euch den Schirm. Es ist euer gemeinsamer Sprung. Ihr seid eins. Ein Geist. Du bist in Christus.

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